Herzlich willkommen

»das dokumentartheater berlin« unter der Leitung von Marina Schubarth inszeniert seit vielen Jahren Stücke zu komplexen, zeitgeschichtlich und gesellschaftlich relevanten Themen in der Tradition des dokumentarischen Theaters. Die Stücke basieren auf Aussagen von Zeitzeugen und weitreichenden Recherchen. Wir laden Sie herzlich ein, sich hier einen Überblick zu verschaffen und freuen uns über Ihren Besuch während einer der Vorstellungen.
 

Und der Name des Sterns heißt Tschernobyl

Tschernobyl – Synonym für eine der größten Katastrophen der Neuzeit. Beleg für den Versuch, Aufklärung zu verhindern. Nachweis für die Arroganz des Menschen gegenüber der Technik. Und mittendrin: die Liebe. Der Kampf um sie. Inmitten der Katastrophe verwischt die Grenze zwischen dem Unberührbaren, dem Verstrahlten und derjenigen, die ihn liebt. »Tschernobyl« ist bei aller Bitterkeit ein Stück, das anrührt, zum Nachdenken anregt und Tränen des Betrachters hervorruft. Auch 31 Jahre danach hat die Katastrophe nichts an Aktualität eingebüßt. Mit seiner Aufführung am 26. April 2017 erinnert »das dokumentartheater berlin« nicht nur an die Katastrophe von damals. Es ruft mit dem Stück in Erinnerung, dass bei allem Furchtbaren die Liebe ihren Platz hat. In einer Nische der Menschlichkeit. Das Theaterstück hält das Menschliche, das die Katastrophe hervorgebracht hat, wach: Die reale Möglichkeit, sich über unvorstellbares Leid hinwegzusetzen. Hoffnung zu schöpfen. Weiterzuleben.

Eintritt: 18 EUR, 15 EUR (erm.)

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